Die meisten von uns haben heute zumindest von Uber gehört, und eine ganze Reihe von uns hat diesen Service möglicherweise sehr gut genutzt. Uber ist ein Peer-to-Peer-Unternehmen für Mitfahrgelegenheiten, Taxis, Essenslieferungen und Transportnetzwerke. Der Hauptsitz befindet sich in San Francisco und ist in mehr als 633 Städten weltweit tätig. Benutzer greifen über ihre mobile App oder Website und geplante Fahrten auf die Plattform zu, ähnlich wie man eine Abholung bei einem Taxidienst bestellen würde. Uber war in vielen Großstädten in den Vereinigten Staaten eine prominente Größe und hatte einen solchen Einfluss auf die Art und Weise, wie Menschen reisen und sich um Transport- und Pendelbedürfnisse kümmern, dass einige dazu übergegangen sind, Mitfahrgelegenheiten und Peer-to-Peer-Transportdienste als das zu bezeichnen Uberisierung der Transportbranche.
In den ersten Monaten des Jahres 2009 wurde Uber eingeführt und innerhalb von zwei Jahren für unglaubliche $19 Millionen an neue Eigentümer verkauft. Von da an wuchs das Unternehmen und expandierte zu dem globalen Giganten, der es heute ist. Im Jahr 2015 absolvierte Uber seine 1-milliardste Fahrt. Im Oktober 2016 nutzten 40 Millionen Fahrgäste den Dienst allein in diesem Monat und diese Fahrgäste gaben durchschnittlich etwa $50 pro Monat für die Uber-Dienste aus. Anfang 2017 betrug der Anteil von Uber am Ride-Hailing-Markt in den USA 84%. Laut Second Measure ging die Zahl im Mai auf 77% zurück, möglicherweise aufgrund von Herausforderungen und Kontroversen, denen sich das Unternehmen gegenübersah, als sich Klagen über Belästigung von Mitarbeitern, Missmanagement bei der Gehaltsabrechnung und Diskriminierung bei der Fahrerauswahl und den Zahlungsgebühren für Passagiere zu formierten häufiger. Offensichtlich war es nicht alles Sonnenschein und Regenbögen für das Mitfahrunternehmen. Sie sind in den letzten fünf Jahren in eine Menge rechtlicher Schwierigkeiten geraten, und leider scheint dies für das Unternehmen nicht friedlich und schnell zu verschwinden.
Uber Klage Ärger für Uber Driving Company
In late 2017 to early 2018 Uber came under legal investigation, and not for the first time either. “Uber Technologies’ chief people officer Liane Hornsey resigned in an email to staff Tuesday, following an investigation into how she handled allegations of racial discrimination at the ride-hailing firm. The resignation comes after Reuters contacted Uber on Monday about the previously unreported investigation into accusations from anonymous whistleblowers that Hornsey had systematically dismissed internal complaints of racial discrimination… widespread issues of gender discrimination and sexuelle Belästigung. The allegations raise questions about chief executive Dara Khosrowshahi’s efforts to change the toxic culture of the firm after he took over in August last year from former CEO Travis Kalanick following a series of scandals” (New York Post).
Schlechte Nachrichten über noch mehr schlechten Nachrichten
Und als ob die Dinge nicht schon schlimm genug wären, folgt diese neueste Klage gegen Uber einer anderen Klage, die gegen Travis Kalanick und Garrett Camp eingereicht wurde. Diese Klage entstand aus Angst vor Jahren und zielte darauf ab, das Management und die CEOs von Uber persönlich für die Löhne haftbar zu machen, die den kalifornischen Uber-Fahrern geschuldet wurden, die ihnen schließlich wegen schlechter Gehaltsabrechnung und fehlender Kennzeichnung des Arbeitnehmerstatus und der geleisteten Arbeitsstunden vorenthalten wurden. „Die jüngsten Skandale haben Uber auf so wacklige Beine gestellt, dass ein Anwalt, der geschädigte Fahrer vertritt, eine Klage gegen Travis Kalanick und Garrett Camp – die Mitbegründer der Fahrdienstagentur – eingereicht hat, falls das Unternehmen nicht lange genug überlebt, um sich zu verteidigen … Shannon Liss Riordan räumte ein, dass ihre neue Einreichung viele Ähnlichkeiten mit einer Sammelklage aus dem Jahr 2013 aufweist, die sie eingereicht hatte, in der sie behauptete, Uber habe Fahrer fälschlicherweise als unabhängige Auftragnehmer eingestuft.“ (Los Angeles Zeiten). Das Unternehmen hat die fünf Jahre seit dieser Klage überstanden, aber es steht offensichtlich immer noch auf wackeligen Beinen und hat noch einen langen Weg vor sich, um aus all der rechtlichen Prüfung und der öffentlichen Besorgnis herauszukommen, die jetzt über dem Unternehmen hängt.
Öffentliche Meinung und Proteste
Obwohl Uber seit seiner Gründung im Jahr 2009 sprunghaft gewachsen ist, blieb es in der öffentlichen Meinung nicht ohne Probleme. Proteste waren in vielen Bundesstaaten und Ländern von Anfang an üblich, meist unter Beteiligung von Taxifahrern, die Uber und ähnliche Mitfahrgelegenheiten als direkten Angriff auf ihre Arbeitsplätze und als große Bedrohung ihres Einkommens und ihrer Arbeitsfähigkeit ansehen. Es gab auch Proteste gegen die Art und Weise, wie die Fahrer behandelt und manchmal beschimpft und belästigt wurden, um mehr Geld für die Aktionäre und CEOs des Unternehmens zu verdienen.
Was hält die Zukunft bereit?
Während es offensichtlich ist, dass Dienstleistungen wie die von Uber heute von vielen Menschen nachgefragt und benötigt werden, zeigt es auch die dynamische Welt des öffentlichen Verkehrs und die komplexe Welt der Transportdienstleistungen. Es wirft auch ein Licht auf die Notwendigkeit einer stärkeren Kontrolle und Regulierung außerhalb der Managementseite, um sicherzustellen, dass diejenigen, die als Fahrer dienen, und diejenigen, die die Dienste nutzen, alle fair behandelt werden und die gleiche hochwertige Behandlung erhalten. Was Uber bevorsteht, bleibt abzuwarten. Die Zeit wird zeigen, wohin die aktuelle Klage führen wird und was das Unternehmen tun wird, um die Probleme zu beheben, die es überhaupt erst in diese Position gebracht haben. Alles, was wir tun können, ist zuzusehen und abzuwarten und nach bestem Wissen und Gewissen zu entscheiden, Dienste wie die von Uber zu nutzen.
