In einem vorläufigen Bericht kam das National Transportation Safety Board (NTSB) zu dem Schluss, dass der Hubschrauberunfall in New Jersey, bei dem der Country-Sänger Troy Gentry getötet wurde, möglicherweise überhaupt kein „Zufall“ war.
Mehrere Stunden vor einem geplanten Konzert stieg Mr. Gentry in einem Schweizer 269C-Hubschrauber auf, „um dem Passagier, der später am Abend in einem Konzert auf dem Flughafen auftreten sollte, einen Orientierungs-/Vergnügungsflug zu ermöglichen“. Etwa eine Stunde nachdem sie einen Anruf über einen in Seenot geratenen Hubschrauber erhalten hatten, fanden Ersthelfer das Flugzeug in einem Waldgebiet in der Nähe des Flughafens abgestürzt. Herr Gentry war noch am Tatort für tot erklärt; Der Pilot, dessen Name nicht veröffentlicht wurde, wurde in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht, aber die Ärzte konnten ihn nicht retten.
Sänger Eddie Montgomery – die andere Hälfte des Performance-Duos – war nicht an Bord.
Was hat den Absturz verursacht?
Laut dem vorläufigen Bericht des NTSB Pilotenfehler maßgeblich zum tödlichen Hubschrauberabsturz beigetragen.
Nur wenige Minuten nach dem Start meldete der Pilot, dass er teilweise die Kontrolle über die Motordrehzahl verloren habe. Aus einem unbekannten Grund entschied sich der Pilot laut Bericht dafür, den Pitchgrip zu „rollen“, anstatt die kollektive Pitch-Steuerung zu verwenden, um den Rotorwinkel zu regulieren. Die Situation verschlechterte sich noch weiter, als der Pilot berichtete, dass er während des unkontrollierten Sinkflugs an einer Stelle die einzelnen Rotorblätter erkennen konnte. Dies weist darauf hin, dass das Triebwerk weit unter 80 Prozent lief und es an diesem Punkt ziemlich schwierig ist, die richtige Fluggeschwindigkeit wiederzuerlangen.
Der Pilot machte eine Notlandung etwa 220 Fuß vor der Landebahn, was für die Heftigkeit der Kollision verantwortlich ist. Beobachter spekulieren, dass der Pilot in letzter Minute ein Notmanöver versuchte, das offensichtlich fehlschlug.
Obwohl der Pilot zum Fliegen des Hubschraubers nur geringfügig qualifiziert war, hatte er weniger als 500 Stunden Gesamtflugzeit und nur etwa 300 Stunden in der Schweizer 269C.
Rechtsfragen
Pilotenfehler verursacht ca 80 Prozent von Flugzeugabstürzen. Auch wenn nicht alle derartigen Fehler einen Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht darstellen, sind die meisten dieser Fehler vor einem Zivilgericht klagbar. Einige gängige Szenarien sind:
- Cockpit-Fehler: Da Flugzeuge zunehmend automatisiert werden, ist es für Piloten oder andere Besatzungsmitglieder einfacher, versehentlich gegen einen Schalter oder Knopf zu stoßen, und solche Handlungen haben oft katastrophale Folgen.
- Mangel an situationsbezogener Wachsamkeit: Eine Besatzung konzentriert sich möglicherweise so sehr auf ein Problem, z. B. Probleme mit Anfluginstrumenten, dass sie ein anderes, schwerwiegenderes Problem übersieht, z. B. ein Problem mit der Schubsteuerung.
- Schlechte Ausbildung: Das eigentliche Problem dabei ist, dass unerfahrene Piloten, wie andere Menschen auch, in Notsituationen zur Panik neigen.
- Ermüdung des Piloten: Dieses Problem kann eine der Hauptursachen für Abstürze im Zusammenhang mit Pilotenfehlern sein, weshalb die Pflicht- und Ruhezeiten der Piloten streng geregelt sind Bundesgesetz.
Wenn das Verhalten des Piloten oder der Besatzung den Sorgfaltsstandard unterschritten hat und diese Fahrlässigkeit zu Verletzungen geführt hat, ist die Fluggesellschaft oder der Flugzeugeigentümer für Schäden verantwortlich Reagiere überlegen Lehre. Wenn Pilotenermüdung das Problem ist, müssen Opfer/Kläger nur einen Verstoß gegen 14 CFR 91.1059 oder ein anderes Bundes- oder Landesgesetz zu diesem Thema nachweisen.
Manchmal, fast unabhängig davon, was der Pilot tut oder nicht tut, ist ein Absturz praktisch unvermeidlich. Zum Beispiel verursachte der Pilot beim Hubschrauberabsturz von Troy Gentry nicht den Motorschaden, der das Flugzeug letztendlich zum Scheitern brachte. In diesen Situationen kann der Hersteller für Schäden haftbar gemacht werden defektes Produkt Lehre. Grundsätzlich kann der Hersteller für Schäden haftbar gemacht werden, wenn ein Produkt aufgrund eines Herstellungs- oder Konstruktionsfehlers für seinen ursprünglichen Verwendungszweck ungeeignet ist. Diese Fälle sind in New York etwas einfacher zu beweisen als anderswo, weil Richter im Empire State bei der Bewertung von Sachverständigen einen lockereren Maßstab anwenden.
Ein erfahrener Anwalt kann eine unabhängige Untersuchung beaufsichtigen, die den Schadensersatzanspruch in die richtige Richtung lenkt.
Flugzeugabstürze verursachen fast immer katastrophale Verletzungen. Für ein kostenlose Beratung mit einem erfahrener Anwalt für Flugunfälle in New York, contact Napoli Shkolnik . We do not charge any upfront legal fees and we do not collect any money unless we win your case!
