Philips CPAP-Rechtsansprüche treten in eine neue Phase ein

Defekte CPAP-Geräte Etwa einer von vier Amerikanern leidet unter Schlafapnoe. Nachts brechen ihre primären Ätherwellen zusammen. Eine leichte Schlafapnoe ist im Grunde harmlos, während eine mittelschwere Schlafapnoe lebensverändernd ist. Nach einer schlechten Nacht des Hin- und Herwälzens fällt es diesen Personen am nächsten Tag schwer, sich zu konzentrieren. Eine schwere Schlafapnoe ist lebensbedrohlich, da sie möglicherweise zum Ersticken führen kann.

Für viele Menschen mit mittelschwerer oder schwerer Schlafapnoe war das CPAP-Gerät von Philips die ideale Lösung für ein lästiges Problem. Das Gerät verwendete einen Luftkompressor, um die primäre Luftwelle des Benutzers die ganze Nacht offen zu halten, und eine Polyurethanschaumschicht reduzierte das Geräusch des Kompressors.

Im brandneuen Zustand funktionieren die CPAP-Geräte von Philips einwandfrei. Mit der Zeit brechen Vibrationen den Schaum auf und winzige, giftige Polyurethanpartikel können in die Lunge gelangen. Diese Partikel verändern die zelluläre DNA und verursachen Tumore, von denen viele krebsartig sind.

Anstehende Prüfungen

Zunächst schien es, als würde das Unternehmen freiwillig das Richtige tun und das Problem beheben. Es rief diese Maschinen zurück und versprach, sie zu reparieren, hatte jedoch keinen klaren Aktionsplan bezüglich Reparatur oder Ersatz.

Als die Frustration der Kunden zunahm, stieg auch die Zahl der Klagen. Hunderte von Klagen sind anhängig, und eine vom Bundesgericht geförderte Volkszählung identifizierte Tausende weiterer Opfer.

Da die Anspruchsfrist näher rückt, wird ein Bundesrichter aus Pennsylvania bald eine Reihe von Leitprozessen leiten.

Da all diese Ansprüche gemeinsame Tatsachen- und Rechtsfragen haben, wurde der Philips CPAP-Rechtsstreit im Bundesgerichtssystem als Teil eines MDL zentralisiert, das der US-Bezirksrichterin Joy Flowers Conti im westlichen Bezirk von Pennsylvania zugewiesen wurde. Derzeit leitet sie koordinierte Ermittlungs- und Vorverfahren.

Richter Conti hat kürzlich einen CPAP-Rückruf-Schlichtungsmeister von Philips ernannt, der mit den Parteien zusammenarbeitet und ihnen hilft, diese Ansprüche außergerichtlich zu lösen. Auf einer Statuskonferenz genehmigte das Gericht auch einen Ermittlungs- und Fallmanagementplan.

Gegenwärtig sind bereits mehr als 300 Klagen gegen Philips beim Bundesgerichtssystem eingereicht worden, wobei Tausende von zusätzlichen CPAP-Verletzungsansprüchen in einer vom Gericht eingerichteten Volkszählung registriert wurden, um die Verjährungsfrist zu verlängern.

Der MDL-Prozess

Ansprüche wegen Massendelikts, wie Ansprüche wegen CPAP-Geräten von Philips, fallen in eine besondere Kategorie. Sie qualifizieren sich normalerweise nicht für den Status einer Sammelklage, da diese Ansprüche Opfern vorbehalten sind, die die gleiche Erfahrung gemacht haben, wie Personen, die illegale Debitkartengebühren bezahlt haben. Menschen verwenden CPAP-Geräte aus unterschiedlichen Gründen und unter unterschiedlichen Umständen. Gleichzeitig verfügen die Bundesgerichte nur über begrenzte Ressourcen. Sie können nicht mit mehreren hundert ähnlichen Klagen umgehen, die alle im Grunde die gleichen Ansprüche erheben, geschweige denn mit mehreren tausend solcher Klagen.

In diesen Situationen bewertet das Multidistrict Litigation Panel des Bundes, im Wesentlichen eine Gruppe von Anwälten, diese Ansprüche und entscheidet, wie Bundesgerichte sie am besten lösen können.

Dieser Prozess ist normalerweise gut für Opfer/Kläger. Typischerweise ernennt der MDL-Richter einen Sonderrichter mit Erfahrung in einem bestimmten Bereich. Dieser Richter, der im Grunde genommen ein Beisitzer ist, entscheidet also normalerweise über komplexe Vorverfahrensanträge.

Der Magistrat überwacht auch Vergleichsverhandlungen. Wenn ein Fall beigelegt wird, tun dies normalerweise auch die anderen, und das Unternehmen erklärt sich normalerweise bereit, einen großen Opferentschädigungsfonds einzurichten.

Wenn ein Anwalt für Personenschäden in New York einen VCF-Anspruch einreicht, benötigt er normalerweise nur einen prima facie (vorläufigen) Fall. Allerdings sind Fondsverwalter schwierige Verhandlungspartner.

Der MDL-Prozess umfasst auch einige Test-the-Waters-Leitweter-Versuche. Diese Prozesse ermöglichen es Klägern und Angeklagten, ihre Ansprüche und Verteidigungen zu prüfen. Nach drei oder vier solcher Versuche, besonders wenn eine Seite 0-3 oder 0-4 geht, werden Vergleichsverhandlungen heiß. Wenn ein Fall nicht beigelegt wird, kehrt er zur Verhandlung an seine Heimatgerichtsbarkeit zurück.

Injury victims are usually entitled to substantial compensation. For a free consultation with an experienced personal injury attorney in New York, contact Napoli Shkolnik .