Patienten in New Yorker Pflegeheimen erhalten scharenweise COVID-19-Impfungen. Aber die durch das Coronavirus verursachte Pflegeheimkrise könnte in eine neue Phase eintreten.
Die Leerstandsquote in New York beträgt dreimal höher jetzt, da es vor der Pandemie war.
Viele Bewohner von Pflegeheimen starben auf dem Höhepunkt der Pandemie, und „der Wiederaufbau dieser Bevölkerung wird einige Zeit in Anspruch nehmen“, bemerkte Michael Balboni, Direktor der Greater New York Health Care Facilities Association.
Es könnte ein tieferes Problem geben. Laut AARP sagt fast die Hälfte der Amerikaner, dass COVID-19 ihr Vertrauen in das Pflegeheimsystem verringert hat.
Auch andere Faktoren trugen zum Rückgang der Pflegeheimpopulation bei. Das Krankenhaus setzte elektive chirurgische Eingriffe aus, was bedeutete, dass keine Reha-Patienten in Langzeitpflegeeinrichtungen gingen.
Darüber hinaus hat New York vor der Pandemie die Finanzierung von Pflegeheimen gekürzt, um mehr Pflege zu Hause zu fördern.
Pflegeheimbelegung und Verletzungsgefahr
Die Belegungsquoten in Langzeitpflegeeinrichtungen sind gesunken, aber sie sind immer noch gefährlich hoch. 80 Prozent Auslastung gelten in der Regel als maximale Auslastung in einem Pflegeheim.
Der bundesweite Durchschnitt ist immer noch weit über dieser Schwelle. Überfüllte Pflegeheime sind ein Nährboden für fahrlässige Verletzungen.
Eine hohe Auslastung bedeutet ein hohes Verhältnis von Einwohnern zu Mitarbeitern. Viele Pflegeheimbewohner können sich nicht selbst versorgen. Sie sind vollständig auf die Mitarbeiter angewiesen.
Je höher das Verhältnis wird; desto mehr Aufgaben bleiben unerfüllt. Gefährlich hohe Raten sind besonders in Zeiten mit geringer Volkszählung, wie Wochenenden und Feiertagen, ein Problem.
Darüber hinaus senkt ein hohes Verhältnis von Einwohnern zu Mitarbeitern normalerweise die Moral. Alle sind überarbeitet.
Niedrige Moral führt normalerweise zu hoher Fluktuation. In Volkswirtschaften mit geringer Arbeitslosigkeit ist es oft schwierig, Arbeitskräfte zu ersetzen. Um dies zu kompensieren, stellen Pflegeheimverwalter häufig unter qualifizierte Personen ein.
Der häufigste Ansatz besteht darin, eine lizenzierte Berufskrankenschwester einzustellen, um eine Stelle zu besetzen, die rechtmäßig einer registrierten Krankenschwester gehört.
Dekubitusverletzungen sind ein gutes Beispiel dafür, wie diese beiden Probleme funktionieren. Wenn sich Bewohner alle zwei bis drei Stunden im Bett umdrehen, kann kein Dekubitus entstehen.
In einer unterbesetzten Einrichtung kann es jedoch vorkommen, dass zu bestimmten Zeiten niemand Runden macht. Alternativ kann ein Mitarbeiter statt zwei oder drei einen Raum besuchen. Es ist schwer für eine Person, jemanden im Bett umzudrehen.
Darüber hinaus verschwinden Dekubitus im Stadium I normalerweise von selbst. Aber ein unterqualifizierter Mitarbeiter kann diese Verletzungen im Frühstadium möglicherweise nicht erkennen, insbesondere im Dunkeln. Infolgedessen verschlimmert sich die Verletzung des Opfers und wird schnell lebensbedrohlich.
Pflicht zur Verhinderung fahrlässiger Verletzungen
Bewohner von Pflegeheimen sind eingeladene Gäste in New York. Daher hat die Einrichtung eine Sorgfaltspflicht, um fahrlässige Verletzungen zu verhindern. Diese Pflicht erfordert Einrichtungen, die die Sicherheit der Bewohner gewährleisten und die Räumlichkeiten regelmäßig inspizieren, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Die Vermeidung von Verletzungen wie Dekubitus erfordert eine angemessene Personalausstattung und hochqualifiziertes Personal. Eine Enttäuschung in beiden Bereichen könnte eine Pflichtverletzung darstellen.
Diese Pflicht gilt auch in anderen Bereichen der Bewohnersicherheit, wie Sturzprävention und Infektionsprävention.
Ältere Bewohner haben in der Regel Vorerkrankungen, die das Sturzrisiko erhöhen und auch die Schwere der Verletzungen erhöhen. Ein Großteil der Pflegeheimpatienten stürzt, und die meisten dieser Personen können nie wieder selbstständig leben.
Die Zuständigkeiten der Pflegeheime sind auch in Bezug auf die Prävention von Infektionskrankheiten klar. Die COVID-19-Protokolle umfassten soziale Distanzierung, Maskierung, Desinfektion und Gesundheitsuntersuchungen.
Es scheint, dass die Regierung dies getan haben könnte verändert Coronavirus-Krankheitsstatistiken in diesem Bereich. Daher hat sich ein geliebter Mensch möglicherweise in einem Pflegeheim mit COVID-19 infiziert, und die Überlebenden wissen es möglicherweise nicht.
Unser Anwälte für Personenschäden in New York sind hier, um Opfern und Überlebenden zu helfen. Aber Sie haben nur eine begrenzte Zeit zum Handeln.
Kenntnis der Gefahr
Um eine Entschädigung für eine fahrlässige Verletzung zu erhalten, muss das Opfer/der Kläger nachweisen, dass der Eigentümer des Pflegeheims von der Gefahr, die die Verletzung verursacht hat, wusste oder hätte wissen müssen.
Direkte Beweise für tatsächliches Wissen umfassen Dinge wie Berichte auf Mitarbeiterebene, fehlende soziale Distanzierung und Berichte über die Toilettenreinigung.
Da die Entdeckung relativ spät im Prozess erfolgt, kommt es möglicherweise nicht sofort zu einer Pflegeheim-Fahrlässigkeitsregelung. Wenn ein Fall zu schnell beigelegt wird, kommt möglicherweise nie die vollständige Situation ans Licht.
Infolgedessen werden den Opfern sowohl eine faire Entschädigung als auch Gerechtigkeit für ihre Verluste verweigert.
Indizienbeweise für konstruktives Wissen (hätten wissen müssen) beziehen sich normalerweise auf die Zeitvorgaberegel.
Je länger eine Gefahr wie Personalmangel oder ein nasser Fleck auf dem Boden andauert, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Eigentümer davon hätten wissen und entsprechende Vorkehrungen treffen müssen.
Die Coronavirus-Krise ist in den Pflegeheimen der Region abgeklungen, aber wir sind noch lange nicht über dem Berg.
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